Den Wert von Nofollow-Links verstehen: Wann und warum sie wichtig sind

Den Wert von Nofollow-Links verstehen: Wann und warum sie wichtig sind

Maurizio Petrone 3 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

In der SEO-Welt sind nicht alle Links gleich viel wert. Kaum ein Thema wird in der Linkbuilding-Community so kontrovers diskutiert wie der Nutzen von nofollow-Links. Viele halten sie für nahezu wirkungslos – doch die Realität ist deutlich komplexer. In diesem Beitrag zeigen wir, was nofollow-Links sind, wann sie echten Mehrwert bieten und warum sie in jede durchdachte Linkbuilding-Strategie gehören.

Ein nofollow-Link ist ein Hyperlink, der im HTML-Code das Attribut rel="nofollow" trägt. Damit wird Suchmaschinen signalisiert, dass sie keinen Linkjuice von der verlinkenden auf die verlinkte Seite übertragen sollen. Im Gegensatz dazu geben dofollow-Links SEO-Wert weiter und tragen so zu besseren Rankings bei.

Google hat das nofollow-Attribut 2005 eingeführt, um Spam – insbesondere in Blog-Kommentaren und Foren – einzudämmen. Inzwischen ist es ein gängiges Mittel, um gezielt zu steuern, wie Links das Ranking beeinflussen.

Viele Marketer und Unternehmer glauben, nofollow-Links hätten keinerlei SEO-Nutzen und seien daher wertlos. Diese Sicht ist jedoch zu kurz gegriffen. Zwar übertragen nofollow-Links keinen Linkjuice – dennoch bieten sie andere Vorteile, die für SEO und Digital Marketing entscheidend sein können.

Stellen Sie sich vor, Ihre Marke wird auf Forbes, Yahoo oder U.S. News erwähnt – selbst mit einem nofollow-Link ist der Effekt enorm:

  • Markenpräsenz: Eine Erwähnung auf einer hochkarätigen Website stärkt sofort die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke. Auch ein nofollow-Link verbessert das Image und das Vertrauen Ihrer Zielgruppe – besonders wichtig, wenn Sie sich als Branchenführer positionieren möchten.

  • Referral-Traffic: Webseiten mit viel Reichweite bringen Ihnen qualifizierten Referral-Traffic – unabhängig davon, ob der Link dofollow oder nofollow ist. Dieser Traffic kann zu Conversions, Social Shares und sogar zu organischen Links von anderen Seiten führen, die auf Ihren Content aufmerksam werden – allesamt Pluspunkte für Ihre SEO.

Bei PressHERO sehen wir täglich, wie nofollow-Links zum Erfolg unserer Kunden beitragen. 85 % der PressHERO-Kunden entscheiden sich bewusst für nofollow-Links, weil sie deren strategischen Wert erkennen.

  • Linkverteilung: Von allen abrechenbaren Links sind 28 % nofollow und 72 % follow. Diese Verteilung sorgt für ein natürliches Linkprofil, das Suchmaschinen bevorzugen.

  • Folgen des Opt-Outs: Wer auf nofollow-Links verzichtet, muss nicht zwingend mit Rankingverlusten rechnen – die Hauptauswirkung ist jedoch eine langsamere Linkakquise. Viele Top-Publikationen setzen bei ausgehenden Links standardmäßig das nofollow-Attribut. Wer diese ausschließt, schränkt die Auswahl an potenziellen Linkzielen ein – und bremst damit das Tempo und die Reichweite der gesamten Kampagne.

Hoch-DR-Seiten, die das Nofollow-Attribut nutzen

Viele der renommiertesten Websites im Netz versehen ihre ausgehenden Links mit dem nofollow-Attribut. Hier einige Beispiele:

  • Forbes (DR 94)
  • Yahoo (DR 92)
  • U.S. News & World Report (DR 91)
  • AOL (DR 91)
  • Lifewire (DR 90)
  • Business Insider (DR 92)
  • Reader’s Digest (DR 87)

Diese Seiten bieten einige der wertvollsten Linkbuilding-Chancen überhaupt. Wer auf nofollow-Links verzichtet, verzichtet auch auf Platzierungen bei diesen hochkarätigen Plattformen.

Ein gesundes, diverses Linkprofil enthält immer sowohl dofollow- als auch nofollow-Links. Diese Mischung spiegelt die natürliche Art wider, wie Websites untereinander verlinken – und genau das sehen Suchmaschinen gern. Wer ausschließlich dofollow-Links anstrebt, riskiert nicht nur ein unnatürliches Profil, sondern verlangsamt auch das Linkbuilding insgesamt – und läuft Gefahr, bei Suchmaschinen aufzufallen.

Bei PressHERO haben Sie die Möglichkeit, nofollow-Links beim Onboarding auszuschließen. Wir empfehlen jedoch, die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen. Wer nur auf dofollow-Links setzt, schränkt die Zahl hochwertiger Platzierungen ein – vor allem bei Autoritätsseiten, die überwiegend das nofollow-Attribut nutzen.

Fazit

Nofollow-Links übertragen zwar keinen direkten Linkjuice, sind aber in Sachen Markenpräsenz und Referral-Traffic ein wichtiger Baustein jeder nachhaltigen Linkbuilding-Strategie. Am effektivsten ist ein ausgewogenes Linkprofil aus dofollow- und nofollow-Links, um das volle Potenzial seriöser Plattformen zu nutzen.

PressHERO unterstützt Sie dabei, fundierte Entscheidungen für Ihr Linkbuilding zu treffen. Egal, ob Sie nofollow-Links einbeziehen oder nicht – unser Team sorgt dafür, dass Sie die besten Platzierungen für Ihre Ziele erhalten.

Sie möchten Ihr Linkprofil stärken und diversifizieren? Kontaktieren Sie PressHERO – wir zeigen Ihnen, wie Ihr Unternehmen davon profitiert.

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